Gwent: Welche Änderungen bringt der neue Patch?

by Elvoreth on 15. März 2017
News

In Ihrem Livestream haben die Entwickler von CD Projekt RED am Dienstagabend die kommenden Neuerungen des Witcher-Kartenspiels Gwent präsentiert. Zwar wurden keine neuen Karten angekündigt, dafür beschäftigt sich das Update, das bald erscheinen wird, vor allem mit der Positionierung der Karten auf dem Spielfeld. Wir geben euch einen Überblick, was sich in Gwent ändern wird.

Zukünftig soll es möglich sein, nicht nur die Reihe auszuwählen, in der eine Karte platziert werden soll, sondern auch die genaue Position innerhalb dieser Reihe. Passend dazu werden die Fähigkeiten einiger Karten grundlegend überarbeitet. So wirken zahlreiche Einheiten- und Sonderkarten bald nur noch auf benachbarte Karten oder in einem bestimmten Radius, was dem Spiel mehr Tiefe und zusätzliche taktische Möglichkeiten geben soll.

Weiterhin wird die Interaktion zwischen Spielern weiter ausgebaut. In einem neuen Menü kann man Emotes und Sprachnachrichten auswählen, die von Geralts Stimme vorgelesen werden. Unter anderem wird man Gegnern in Zukunft direkt für ein gutes Spiel danken oder diese für einen besonders gelungenen Zug loben können. Übertreiben es Spieler mit dieser Funktion, soll es allerdings auch die Option geben, sie für den Rest der Partie stumm zu schalten.

Ein anderes neues Feature wird der Zugverlauf sein, der anzeigt, in welcher Reihenfolge Karten während einer Runde ausgespielt wurden. Hinzu kommen einige kleinere Designänderungen des Spielfelds und der Menüs. Unter anderem ändert sich die Anzeige der Gesamtpunktzahl, die nun besser ins Auge fällt und der Troll, der im Laden Kartenfässer verkauft, ziert jetzt auch die Buttons die zur Kartensammlung und Deckschmiede führen.

Mit besonderer Spannung erwarteten die Zuschauer natürlich, was sich an den Fähigkeiten ihrer Lieblingskarten ändert. Hier findet ihr eine Liste der Änderungen, die bereits gestern im Stream angesprochen wurden:

  • Donnertrank (Sonderkarte): Bisher erhöhte diese Karte die Stärke aller Exemplare einer bestimmten (Nicht-Gold-)Einheit auf dem Schlachtfeld um 4 Punkte. Wählt der Spieler in Zukunft ein Ziel für diese Karte aus, wird ihre Stärke und die der benachbarten Karten, um jeweils 4 Punkte erhöht. Hier sieht man also schon gut die Auswirkungen des neuen Positionierungssystems.
  • Mantikor-Gift (Sonderkarte): Das Mantikor-Gift funktioniert ähnlich wie der Donnertrank, mit dem Unterschied dass sie die Stärke jedes Exemplars einer bestimmten (Nicht-Gold-)Einheit auf dem Feld um 4 reduziert. Nach dem Patch trifft auch dieser Effekt nur noch die gewählte gegnerische Karte und die direkt angrenzenden Einheiten.
  • Dimeritiumbombe (Sonderkarte): Bisher setzte diese Karte die Stärke aller Einheiten in einer Reihe wieder auf ihre Basisstärke zurück und verwandelte Goldkarten in Silber- oder Bronzeeinheiten. In Zukunft trifft dieser Effekt nur noch das ausgewählte Ziel, sowie jeweils zwei Einheiten links und rechts neben dieser Karte. Mit der überarbeiteten Dimeritiumbombe können also maximal 5 gegnerische Karten anvisiert werden.
  • Horn des Kommandanten (Sonderkarte): Auch diese Karte wird bald nicht mehr eine ganze Reihe verstärken können, sondern nur noch die Stärke der gewählten Einheit und der beiden links und rechts angrenzenden Karten um 4 Punkte erhöhen. Wie die Dimeritiumbombe ist also auch das Horn des Kommandanten nach dem Update auf maximal 5 Ziele beschränkt.
  • Geralt: Aard (Neutral): Diese Karte verschiebt nach wie vor 3 Karten aus der Nahkampf- oder Fernkampf-Reihe um eine Reihe nach hinten und verringert ihre Stärke um 1. Allerdings kann der Spieler nur noch ein Ziel für diesen Effekt auswählen. Verschoben wird dann das gewählte Ziel und die beiden benachbarten Karten.
  • Zoltan: Der Ausbilder (Neutral): Zoltan erlaubt dem Spieler, eine der beiden „Feldmarschall-Duda“-Einheiten auf das Spielfeld auszuspielen. Bisher erhöhten oder verringerten diese die Stärke aller anderen Einheiten in der Reihe. In Zukunft trifft dieser Effekt nur noch vier Einheiten links neben der Karte, die hierdurch um jeweils 2 Punkte verstärkt oder geschwächt werden.
  • Vran-Krieger (Monster): Auch bei dieser beliebten Monsterkarte spielt die Positionierung bald eine große Rolle. Nach dem Update zerstört der Vran-Krieger nur noch die Einheit direkt rechts neben ihm und absorbiert deren Stärke.
  • Havka-Heiler (Scoia’Tael): Diese Karte verstärkt in Zukunft nicht mehr die ganze Reihe, in der sie ausgespielt wird, sondern erhöht nut noch die Stärke der angrenzenden Nicht-Gold-Einheiten um jeweils 3 Punkte.
  • Ithlinne (Scoia’Tael): Nach dem Patch versiegelt diese Karte die Fähigkeiten einer gewählten gegnerischen Einheit, sowie der direkt angrenzenden Einheiten, sodass maximal 3 Karten getroffen werden. Weiterhin wurde der Countdown entfernt und die Fähigkeit wirkt gleich nach dem Ausspielen der Karte.
  • Toruviel (Scoia’Tael): Diese Fallenkarte der Scoia’Tael-Fraktion erhöht die Stärke aller Karten in der gleichen Reihe, sobald der Gegenspieler passt. In Zukunft trifft dieser Effekt nur noch jeweils zwei links und rechts angrenzende Karten, also werden maximal 4 Einheiten um 2 Punkte verstärkt.
  • Letho (Nilfgaard): Letho ist das genaue Gegenstück zu Toruviel: Nach dem Ausspielen verbannt er alle anderen Einheiten in der Reihe und absorbiert deren Stärke. Nach dem Update trifft dieser Effekt nur noch die beiden Karten Einheiten und rechts dieser Karte.
  • Clan Tordarroch-Rüstungsschmied (Skellige): Diese Skellige-Einheit setzt alle Karten in der gleichen Reihe wieder auf ihre Basisstärke zurück und ist damit ein guter Konter gegen Wetterkarten, da sie selbst außerdem wetterunempfindlich ist. Nach dem Patch trifft dieser Effekt allerdings nur noch die 4 Einheiten links neben dieser Karte, wodurch sie etwas schwächer wird.
  • Yennefer (Neutral): Yennefer lässt den Spieler entweder eine Einhorn- oder Chironex-Karte auf das Spielfeld rufen, die alle anderen Karten auf dem Feld um 2 Punkte verstärken oder schwächen. In Zukunft sind Goldkarten von diesem Effekt nicht mehr betroffen, sondern nur noch Silber- oder Bronzeeinheiten.
  • Yennefer die Zauberin (Neutral): Diese beliebte neutrale Goldkarte verringert bisher jede Runde die Stärke der stärksten Nicht-Gold-Einheiten auf dem Feld um 1. Nach dem Patch kann sie nur noch eine Karte pro Runde schwächen. Sind mehrere gleichstark, wird zufällig ausgewählt.
  • Zoltan Chivay und Mahakam-Verteidiger (Scoia’Tael): Durch „Zähigkeit“ können diese Karten über mehrere Runden auf dem Schlachtfeld bleiben und liefern ihrem Besitzer damit einen Karten- und Punktvorsprung. In Zukunft hält dieser Effekt nur noch eine Runde lang an, dann werden auch diese Einheiten auf den Friedhof verschoben.
  • Seuchen-Mangonel (Nilfgaard): Diese Belagerungskarte wirft einen Kuhkadaver in eine der gegnerischen Reihen, wo dieser nach Ablauf des Countdowns, die schwächste(n) Einheiten zerstört. Nach dem Patch wird dieser Countdown auf 2 Runden erhöht, um dem Gegner mehr Zeit zu geben, auf die Karte zu reagieren.
  • Cahir (Nilfgaard): Bisher erlaubte es diese Karte, nach Ablauf von 2 Runden die Fähigkeiten beider Anführerkarten nochmals einzusetzen. In Zukunft wirkt der Effekt sofort und falls der Gegner nicht gepasst hat, kann die eigene Anführerkarte erneut genutzt werden. Der Gegner darf dafür die oberste Bronzekarte seines Decks ziehen und muss diese enthüllen.
  • Nekker (Monster): Nach dem Patch können Nekker nicht mehr gezüchtet werden, wie z.B. die Krabbspinne, können also nicht mehr in Verbindung mit der „Monsternest“-Karte eingesetzt werden.
  • Frostriese (Monster): Bisher musste man eine Frostkarte ausspielen, um die Fähigkeit dieser Karte zu aktivieren. Bald kann man den Frostriesen einfach in eine Reihe mit Frosteffekt ausspielen und seine Stärke erhöht sich sofort um 5 Punkte.
  • Blutiger Baron (Nördliche Königreiche): Der Fehlgeborene und Tölpelbold sind nun kurzlebige Karten.
  • Dijkstra (Nördliche Königreiche): Dijkstras neue Fähigkeit erlaubt es, alle Goldkarten im eigenen Deck anzusehen. Der Spieler kann dann eine davon ausspielen und die restlichen in sein Deck zurück mischen.
  • Philippa Eilhart (Nördliche Königreiche): Auch Philippas Fähigkeit wurde überarbeitet: Der Spieler kann nun eine Sonderkarte von seiner Hand ausspielen und anschließend eine neue Karte aus seinem Deck ziehen.
  • Donar An Hindar (Skellige): Diese Spionkarte wird auf der Seite des Gegners ausgespielt. Sie erlaubt es dem Besitzer eine Karte zu ziehen und zu behalten oder diese abzuwerfen und eine andere Karte zu ziehen.
  • Birna Bran (Skellige): Auch diese Spionkarte funktioniert bald anders: Sie lässt den Besitzer zwei Karten ziehen, von denen eine wieder abgeworfen werden muss.
  • Wildschwein der Meere (Skellige): Auch diese Karte wurde komplett überarbeitet. Sie fügt nun drei ausgewählten gegnerischen Karten Schaden zu: der ersten 3 Punkte, der zweiten 2 Punkte und der dritten 1 Punkt.
  • Restore (Skellige):  Diese Karte wirkt nicht mehr auf unheilbare Einheiten.
  • Ge’els (Monster): Diese Anführerkarte erhöht nach dem Patch die Stärke aller Einheiten auf der eigenen Schlachtfeldseite um 2 Punkte.

Weiterhin können Goldeinheiten zukünftig nicht mehr durch Karten wie Triss Merigold oder Imlerith geschwächt werden.

Für alle Gwent-Fans, die den Livestream von CD Projekt RED verpasst haben, ist dieser nochmals unten eingebettet:

Live-Video von CD PROJEKT RED auf www.twitch.tv anzeigen[Quelle]

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